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Intelligente Stadtpläne und Trainingssysteme für Ärzte suchen nach Investoren

Gleich 34 Forschungsergebnisse und Geschäftskonzepte gehen ins Rennen um die Aufmerksamkeit von Investoren und Entscheidern aus der Industrie. Im Fokus des von der MFG Baden-Württemberg und dem European Media Laboratory organisierten Heidelberger Innovationsforums stehen in diesem Jahr Simulations- und Visualisierungstechnologien für vielfältige Anwendungsbereiche.

Das 8. Heidelberger Innovationsforum am 20. Oktober 2009 beschäftigt sich auch in diesem Jahr mit einem wachstumsstarken Zukunftsfeld - den Visualisierungs- und Simulationstechnologien. Forscher, Entwickler und Gründer präsentieren in jeweils achtminütigen Kurzvorträgen insgesamt 34 marktnahe Forschungsergebnisse und Geschäftsideen dem Fachpublikum.

Die Panels der von der MFG Baden-Württemberg und dem European Media Laboratory organisierten Veranstaltung sind dabei ganz nach den Interessen der Teilnehmer strukturiert: Investoren und "Business Angels" erhalten im "Early Stage Venture Lab" Zugang zu High-Tech-Gründungen und die Möglichkeit, mit sogenannten "seed investments" in künftige Unternehmen zu investieren. Die "Innovation Matching Slots" sollen Forschungskooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen fördern. Entscheidern aus der Industrie werden in einem eigenen Panel marktreife Lösungen präsentiert.

Basistechnologien für vielfältige Anwendungsbereiche

Visualisierungs- und Simulationstechnologien als Querschnittstechnologien kommen etwa in der in der Forschung, in der Produktentwicklung oder im Marketing und Vertrieb zum Einsatz. Auch die auf dem Heidelberger Innovationsforum vorgestellten Ideen spiegeln die vielfältigen Anwendungsbereiche wider: Eine Lösung der beiden Studenten der Filmakademie Ludwigsburg Hannes Appell und Sebastian Schmidt ermöglicht es, visuelle Effekte in Filmen mit Hilfe einer Wärmebildkamera zu realisieren. Ein Kamera-Setup mit einem zugehörigen Softwaretool erweitert das aufgezeichnete Spektrum des Bildes um bisher unsichtbare Infrarotinformationen. Das Ergebnis: Neben dem Realbild werden auch Wärmebilddaten der Filmschauspieler abgebildet und so fantasievolle, mystische Filmszenen auf einfache Weise möglich. Das Projekt wurde bereits von der MFG Stiftung Baden-Württemberg im Rahmen des Karl-Steinbuch-Stipendiums gefördert. Nun halten die ehemaligen Stipendiaten auf dem Forum Ausschau nach Kooperationspartnern aus der Industrie.

Auch der von Dejan Arsic, Wissenschaftler an der TU München, entwickelte 3D-Simulator vereinfacht Produktionsprozesse, hier in der Automobilindustrie. Design-Entwürfe von Fahrzeugen lassen sich im Simulator realistisch darstellen. Konstrukteure können so schnell und effektiv beurteilen, wie sich Änderungen von Aussehen und Funktionalität auf die Benutzerfreundlichkeit auswirken - und das ohne größere Eingriffe in die Programmstruktur.
Weitere auf dem Heidelberger Innovationsforum vorgestellte innovativen Ansätze sind beispielsweise ein Simulations- und Trainingssystem für die ärztliche Weiterbildung oder intelligentes Kartenmaterial für Navigationssysteme und Mobiltelefone, das maßstabgetreue Stadtrauminformationen und Straßen wie auch U-Bahnlinien anzeigt.

Das gesamte Programm kann unter http://www.heidelberger-innovationsforum.de/hi-201009.html abgerufen werden. Bei einer Anmeldung bis zum 15. September 2009 erhalten Frühbucher einen Rabatt von 25 Prozent.

Das Heidelberger Innovationsforum auf einen Blick:
http://www.diagramm.net/index.php?i=Kalender&kalf=event&ID=1137&Date=2009-10-20



[nored, 13.08.2009]


 


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